UNO-Beobachter sieht keine Fortschritte in Burma
UNO-Beobachter sieht keine Fortschritte in Burma
Die Militärjunta in Burma macht nach Ansicht des UNO-Menschenrechtsbeauftragten keine Fortschritte beim Aufbau der Demokratie.
«Wenn sie an Gnome, Geister oder Elfen glauben, dann können sie auch an den Demokratisierungsprozess (in Burma) glauben», sagte Paulo Sérgio Pinheiro am Freitag am Rande des Menschenrechtsrats in Genf.
Die Militärjunta habe zwar nach der brutalen Niederschlagung von Protesten im September Schritte in Richtung Demokratie angekündigt. Es geschehe aber nichts. «Sie machen keinerlei Konzessionen», sagte Pinheiro.
Der Beauftragte hatte dem Menschenrechtsrat seinen Bericht über seinen jüngsten Besuch in Burma vorgelegt. Die Junta beachte weder den UNO-Sicherheitsrat noch die Resolutionen des Menschenrechtsrats. Er sehe auch nicht, dass die Schuldigen für die Ereignisse vom September zur Rechenschaft gezogen worden seien.
Source : baz.ch
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