Aufruf zu Friedensmarsch und Kundegebung am 27.Oktober in Berlin
Aufruf zu Friedensmarsch und Kundegebung am 27.Oktober in Berlin
„Solidarität mit den Protesten in Burma – Wir geben Burma eine Stimme!“
12 Uhr Treffpunkt im Lustgarten, nahe S Hackescher Markt
13 Uhr Brandenburger Tor am Pariser Platz, Kundgebung und Friedensmeditation
Die friedlichen Proteste in Burma sind niedergeschlagen. Doch die Verhaftungswelle, Folter und Gewalt in den Gefängnissen gehen weiter. Im Verborgenen finden weiterhin kleine Akte des Ungehorsams statt.
Am 11. Oktober 2007 hat der UN-Sicherheitsrat in einer Erklärung den Einsatz von Gewalt gegen friedliche Demonstrationen in Burma „sehr bedauert“ und betont, dass die politischen Gefangenen bald freigelassen werden sollten. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen, Ibrahim Gambari, soll demnächst erneut nach Burma reisen.
Die Europäische Union hat am 15. Oktober ihre Sanktionen verschärft und um einen Import- und Investitionsbann für Edelsteine, Tropenholz, und Metalle erweitert.
Wir begrüßen diese internationalen Stellungnahmen und Maßnahmen. Der Druck auf das Militärregime darf nicht nachlassen!
Wir unterstützen den Aufruf der Menschen in Burma, darunter Mönchsorganisationen, 88er Studentengeneration, Oppositionsparteien, Studentenvereinigungen, Frauenorganisationen. Sie haben die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft wiederholt aufgefordert, so schnell wie möglich effektive Maßnahmen zu ergreifen, denn täglich, ja stündlich stehen Menschenleben auf dem Spiel. Für sie ist Burma das größte Gefängnis der Welt!
Wir geben Burma eine Stimme und erheben uns in Solidarität mit den friedlichen Protesten und den Menschen in Burma!
Wir rufen deshalb zu Friedensmarsch und Kundgebung am 27. Oktober in Berlin auf!
„Macht mit! Das burmesische Volk braucht Eure Unterstützung!“
Wir fordern ein Ende der Gewalt!
Wir fordern die Freilassung aller kürzlich festgenommenen Mönche und Studenten sowie die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen und der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi!
Wir fordern eine Aufnahme des Dialogs mit allen politischen Kräften im Land.
Wir fordern den UN-Sicherheitsrat auf, eine Resolution zu verfassen, die die Politik Burmas verurteilt.
Wir fordern, den UN-Menschenrechtsbeauftragten zur Untersuchung der Verhaftungen ins Land zu lassen.
Wir fordern die Militärregierung auf, den blutigen Krieg gegen die demokratischen Kräfte im Land zu beenden!
Solidarität mit den Protesten in Burma !
Für ein Ende der Militärdiktatur und ein freies und demokratisches Burma!
Safranrot ist die Farbe des gewaltlosen Widerstandes in Burma. Tragt rote Kleider, rote Schals und Bänder!
RednerInnen:
Barbara Lochbihler (amnesty international) – angfragt
Kerstin Müller (Bündnis90/ Die Grünen) – angefragt
Marko Martin (Schriftsteller und Publizist)
Nwe Aung (National Council of the Union of Burma)
Phu Phu Aung (Aktionsgruppe Burma, Berlin)
Detlef Cratius (Aktionsgruppe Burma, Berlin)
N.N., Frauennetzwerk für Frieden e.V. – angefragt
Zum Ablauf
Wir treffen uns um 12.00 Uhr am Berliner Lustgarten (nahe S-Bahn Hackescher Markt). Von dort laufen wir zum Brandenburger Tor, wo ab 13.00 eine Kundgebung und eine Friedensmeditation mit Ashin Sopaka stattfinden werden.
Aufrufer:
Burma Büro Germany e.V. Burma Initiative Asienhaus, Burma Aktion, Kölner-Buddhismus-Center e.V., Aktionsgruppe Burma, Berlin, Polish-Burmese Solidarity, Frauennetzwerk für Frieden e.V., Burmariders
Infos und Kontakt:
Sonny Aung Than Oo (Burma Büro Germany) Tel. 0173 534 7534 atoburma@web.de
Ye Myint (Burma Aktionsgruppe, Berlin) Tel. 0160 99462242 Ye_Myint@t-online.de
Ulrike Bey (Burma Initiative Asienhaus) Tel. 0179 80 70 607 ulrike.bey@asienhaus.de
Berlin – Friedensmeditation und Mahnwache am 26.Oktober 2007
vor der Burmesischen Botschaft in Berlin mit Ashin Sopaka ab 12:00 Uhr
Related posts: